Babyschwimmen Hamburg
Babyschwimmen Hamburg

Heute gehts zum Babyschwimmen – das Highlight der Woche für die Kleinen!

Dabei unterstützen wir nicht nur die körperliche, geistige, motorische und soziale Entwicklung deines Kindes, sondern das Element Wasser wird mit viel Spiel & Spaß erlebt. 

Dabei steht das Kind für uns immer im Mittelpunkt. Wir trainieren gemeinsam die natürlichen Reflexe des Kindes, ohne Zwang. Die Kinder fangen von ganz alleine an sich zu bewegen und zu spielen, weil wir viele tolle Geräte einsetzen, wie Bälle, Gießkannen, Wassermatten, Rutschen, usw. In jeder Stunde begleiten wir die Babys und Kleinkinder mit besonderen Übungen für die jeweilige Altersstufe – so fordern und fördern wir die Kleinsten optimal. Unser Babyschwimmangebot umfasst ein strukturiertes Programm, bei dem die Kursstunden aufeinander aufbauen. 

Alle Babys und Kinder ab 3 Monate bis 3,5 Jahre sind bei uns herzlich Willkommen. 

Wieso macht Babyschwimmen oder Kleinkinderschwimmen überhaupt Sinn?

Die kleinen Schätze sind das Wasser noch vom Mutterleib gewohnt. Bei 32 Grad warmem Wasser fühlen sie sich in der Regel pudelwohl. Hinzu kommt die Schwerelosigkeit und viele Attraktionen, die deinem Kind sicher gefallen werden. 

Babyschwimmen erfüllt noch viele weitere Vorteile:

Diese sind zwar nicht wissenschaftlich belegt, jedoch erzählen uns die Eltern immer wieder, welche Effekte die Stunde auf die Kleinen hat. Aus unserer Sicht fördert es die Entwicklung unheimlich und schult auch die Koordination. Je nach Altersstufe steuern wir verschiedene Reflexe an und die Babys üben diese mit viel Spaß. Dabei entsteht viel Bewegung im Wasser, was das Gleichgewicht fördert, die Muskulatur stärkt und das Herzkreislaufsystem trainiert. Durch die physikalischen Eigenschaften des Wassers werden die Atmungsorgane und das Immunsystem gestärkt, was einen therapeutischen Effekt auf das Kind hat: Durchblutung, vestibuläre Reize, Förderung der Wahrnehmung. Das warme Wasser sorgt gleichzeitig für viel Entspannung. Nach dem Babyschwimmen haben sich die Kleinen ausgetobt und ein gesunder und tiefer Schlaf ist garantiert.

Können Babys schwimmen? Ist Babyschwimmen wirklich gut?

Anfang der fünfziger Jahre kam man auf die Idee kam, ein Baby nicht wie bisher üblich mit dem Po voran ins Wasser gleiten zu lassen, sondern einen anderen Weg zu probieren. Die Babys wurden mit eineinhalb Monaten ganz langsam mit Gesicht und Bauch voran ins Wasser gleiten lassen. Ab dann hielten die Babys einfach die Lutf an und tauchten mit geöffneten Augen. Sie begannen sogar mit einer Art Schwimmbewegung. Diese angeborene Fähigkeit, die Luft anzuhalten und loszupaddeln ist eine sehr frühe Reflexreaktion, die die Kleinen noch vom Fruchtwasser gewohnt sind, allerdings nicht von Dauer. Je weitere sich das Gehirn von Monat zu Monat entwickelt und die Babys das Denken anfangen, wird das angeborene Vertrauen in die Eltern durch Misstrauen ersetzt. Daher wäre es dann fatal, das Baby einfach ins Wasser zu “schieben”. Schwimmen ist eine motorische Fähigkeit, die genau wie Radfahren erlernt werden muss. Dafür sind Kinder unter 3,5 Jahren noch zu klein. Daher sollen und müssen die Kleinen bei uns überhaupt nicht Schwimmen. Vielmehr geht es darum zu spielen, die Muskeln zu kräftigen und das Wasser ganz ohne Angst kennen zu lernen.

Wie lange dauert Babyschwimmen?

Unsere Babyschwimmkurse dauern je nach Alter zwischen 30 und 45 Minuten. Wir empfehlen 5 Minuten pro Lebensmonat im Wasser zu bleiben, da die Kinder am Anfang schneller auskühlen. Deshalb dauert unser Baby 1 Kurs für Kinder von 3-6 Monaten nur ca. 30 Minuten, während die Kurse ab Baby 2 (6-12 Monate) bereits 45 Minuten dauern. Jedes Kind ist unterschiedlich und es zeigt sich schnell, ob die Kleinen frieren. Das ist zu sehen, wenn die Haut langsam beginnt Muster aufzuweisen. Dann wird es höchste Zeit, das Wasser zu verlassen und sich warm einzupacken.

Babyschwimmen Alter:

Unsere Babyschwimmkurse sind nach den verschiedenen Entwicklungsaltern getrennt. Ganz nach dem Motto: “Klasse statt Masse” geht es uns nicht darum, die Kurse alle auf biegen und brechen zu füllen, sondern die bestmögliche Entwicklungsförderung für dein Kind zu gewähren. 

Babyschwimmen Kosten:

Bei uns zahlst du aktuell für dich und das Baby oder Kleinkind 18 Euro pro Kursstunde.

Was muss man beim Babyschwimmen oder Kleinkindschwimmen generell beachten?

Damit sich dein Kind wohlfühlt, haben wir folgende Tipps für eine gelungene Babyschwimmstunde:

-Babys frieren sehr schnell im Vergleich zum Erwachsenen. Daher ist die Wassertemperatur entscheidend und unter 30 Grad auf keinen Fall zu empfehlen.

-Schwimmwindeln sollten eingepackt werden. Normale Windeln saugen sich schnell mit dem Wasser voll. 

-Erfahrung: Je besser die Kursleitung ausgebildet ist, desto besser wird sie dein Kind anleiten und behutsam mit ihm umgehen. Die Bedürfnisse der Kleinen sollten nie außer Acht gelassen werden.

-Eincremen erst ein paar Stunden nach dem Babyschwimmen. Abduschen, Einseifen und warm einpacken. Warte 2-3 Stunden, bis sich die Haut selbst komplett vom Chlor reinigt.  

-Warme Kleidung einpacken für nach dem Babyschwimmen und am besten eine dicke Mütze

-Die ersten U-Untersuchungen (U1-U4) sind schon geschafft und das Baby ist bereit für Wasser?

-Der natürliche Rhythmus (Zeit) deines Babys sollte bei der Buchung beachtet werden

-Die Mahlzeiten müssen mit dem Babyschwimmkurs abgestimmt werden. Aus Erfahrung haben die Kleinen nach der großen Anstrengung direkt Hunger. 

-Vergesst nicht an die Fahrtwege zu denken und gut zu planen – ohne Stress. 

Wie läuft ein Babyschwimmkurs bei uns ab?

Es gibt eine Grundstruktur: Wir heißen die Babys mit 2-3 Liedern willkommen und gewöhnen uns langsam an das Wasser. Der Gesang verdeutlicht den Babys, dass die Stunde startet. Danach gibt es die ein oder andere Stabilitätsübung und Spiele. Im Hauptteil verfolgen wir ein gewisses Ziel. Zum Beispiel Farben oder Formen kennenlernen. Hier gibt es verschiedene Übungen zu unserem Thema der Stunde. Wir setzen verschiedene Materialien dazu ein und überraschen so die Kleinen immer wieder was neues kennen zu lernen. Am Ende gibt es noch das ein oder andere Gruppenspiel und zum Abschluss wird wieder gesungen. Diese Rituale nehmen die Kinder schon früh auf. 

Die 3 wichtigsten Reflexe:

Es macht Sinn, diese 3 Reflexe zu kennen und die Kleinen deshalb auch besonders gut im Auge zu behalten:

  1. Der Tauchreflex: Beim Eintauchen in Wasser passt sich der menschliche Kreislauf automatisch an die neuen Bedingungen an. Zum Beispiel verlangsamt sich der Puls und es findet eine Umverteilung des Blutvolumens in Richtung Brustkorb statt.
  2. Der Stimmritzen-Reflex: Die Stimmritze verschließt sich sofort, wenn dein kleiner Schatz ins Wasser eintaucht. So verhindert der Körper des Kleinen reflexartig das Einatmen von flüssigen oder festen Stoffen. Und rettet somit schon im Vorfeld vor dem Ertrinken.
  3. Atemanhalte-Reflex: Es gibt Übungen, bei denen wir den Kindern etwas Wasser wie beim Duschen über das Gesicht geben. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass das Kind die Luft nur dann anhält und nicht weiterhin. Das machen wir natürlich auf keinen Fall gleich in der ersten Stunde und nur mit besonders viel Aufmerksamkeit. 

Tauchen mit Babys: pro und contra

Viele Eltern hören vom Tauchen mit dem Baby. Das Thema ist sehr umstritten und schwierig zu händeln.

Bei uns gilt: jeder darf selbst für sich entscheiden.

Viele Eltern wollen bewusst das Tauchen, aber es birgt auch einige Gefahren, denn der Atemschutzreflex verschwindet zwischen dem 6. und dem 10. Monat. Unsere Empfehlung lautet: beobachte dein Kind und fühle dich hinein. Für das Baby kann es eine freudige Erfahrung sein, zu tauchen, aber auch genau das Gegenteil. Das willkürliche Untertauchen der Eltern kann auch ein großes Angstgefühl hervorrufen und sollte von Mal zu Mal und von Kind zu Kind individuell entschieden werden. 

Manche Kinder legen während des Babyschwimmens alle Ängste mit dem Wasser ab. Wenn sie sich selbst Wasser ins Gesicht spritzen und dabei lachen, ist es auch gut möglich, das Tauchen auszuprobieren.  

Wie warm sollte das Wasser beim Babyschwimmen sein?

Wie schon oben beschrieben sollten mindestens 30 Grad gegeben sein. Bei den ganz kleinen bis 6 Monate ist unser Bad auf 32 Grad geheizt.

Was ziehen die Babys oder Kleinkinder beim Schwimmen an?

Eine Schwimmwindel ist Pflicht und macht absolut Sinn. Darüber ziehen viele Eltern noch ein Bikini oder Ähnliches an, das ist aber kein Muss.

Wie dusche ich mein Baby im Schwimmbad?

Immer mit dem Gesicht weg vom Wasserstrahl, damit die Babys nicht erschrecken. Das Wasser soll schön warm sein, das solltest du auf jeden Fall einmal testen, bevor du dein Kind ins Wasser hälst. Du stellst dich mit deinem Kind unter die Dusche und startest es leicht am Rücken oder an den Füßen nass zu machen und dann immer weiter in den Duschstrahl zu halten. Beobachte auch hierbei dein Kind und schau es immer wieder an, ob alles gut ist.

Was passiert, wenn mal eine Stunde verpasst wird?

Wir bieten bis zu 2 Nachholstunden an im Gegensatz zu vielen anderen Bädern. Einfach melden und eine Nachholstunde vereinbaren, damit wir die Gruppengrößen gut einhalten können. Wir freuen uns, euch mit unserer familiären Atmosphäre zu verwöhnen.

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